Führung und Authentizität
Mensch sein und für etwas stehen.

 

Heutige Arbeitsabläufe mit Projektstrukturen, flachen Hierarchien und Kommunikation in Echtzeit
stellen Führungskräfte vor große Herausforderungen. Lokomotion („Wo ich bin, ist vorne!“) und
Kohäsion („Wir schaffen das, Freunde!“) treffen nicht mehr die Bedürfnisse leistungsbereiter
Mitarbeiter. Wer Menschen bewegen will, muss überzeugen: durch offenen Umgang, emotionale
Intelligenz, Gewährung von Freiheiten, Urteilskraft – und vor allem Empathie.
Schlechte Zeiten für den typischen deutschen „Experten-Chef“? Nicht zwingend: Wer es schafft,
seine Fachkompetenz in menschliches Format einzubetten, gewinnt Autorität durch Authentizität.
Dazu muss allerdings erkennbar sein, wofür die Führungskraft steht. Was sind Ihre Werte? Was
steht auf Ihrer Fahne? Leben Sie, was sie sagen? Ist Ihr Reden und Handeln so klar wie Ihr Denken?
Ist das etwas für mich? – Wer Menschen führt oder führen will, ist herzlich willkommen.
Wichtig ist Ihre Motivation, sich mit Führung thematisch auseinanderzusetzen. Unwichtig
ist, ob Sie eine Hauptabteilung leiten oder für zwei Wochen ein Projekt stellvertretend übernehmen.


Was habe ich davon? – Sie haben die große Chance, sich von Ihrem täglichen Geflecht
aus Erwartungen und Scheinanforderungen zu lösen. So lösen Sie sich von dem Druck,
Fakten und Methoden zu lernen und können in aller Ruhe an Ihrer Haltung arbeiten.
Warum Teilnehmer kommen: Ausstehende oder gerade erfolgte Beförderungen,
Versetzungen oder Umstrukturierungen sind die wichtigsten äußeren Anlässe. Andere
Teilnehmer kommen, weil es Konflikte im Team oder mit Vorgesetzten gibt – oder weil sie
eine Ahnung haben, dass sie etwas besser machen könnten. Wieder andere wollen einfach einmal ihren Horizont erweitern.


Der Aha-Effekt: Es gab Teilnehmer, die glaubten, ihre Anpassung habe sie für Höheres
empfohlen – und entdeckten, dass es ihre sachliche, wertschätzende Art war. So oder
ähnlich ergeht es vielen: Sie entdecken neue Optionen, weil ihnen ihre stärksten
Qualitäten wieder bewusst werden.


Inhaltliche Übersicht

  • Wer führt? Was an einem Führungsjob so anders ist
  • „Kraft meines Amtes“ war einmal – was kommt nach dem Apparatschik?
  • Wofür stehe ich? Der feste Bezugspunkt der inneren Haltung im Alltag
  • Emotionales Führen. Menschlich sein, wenn die Realität es nicht ist
  • Situatives Führen. Zwischen eigenen und fremden Prinzipien einen Weg finden
  • Kooperatives Führen. Wen man ernstnimmt, der leistet Großes von allein!
  • Kann man zu mir aufschauen? Vorbild sein in Zeiten multipler Unsicherheit

 

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